Freitag, 30. november 2007
Haben wir uns das nicht alle schon mindestens einmal im Leben gefragt? Was wäre, wenn... ich diesen Job
doch nicht genommen hätte? Ich statt Bürokaufmann Grafikdesign gelernt hätte? Ich ihn nicht geküsst hätte? ... und und und...
Einen Vergleich finde ist besonders passend: Mit jeder noch so kleinen Tat, öffnen wir eine Tür in die Zukunft und lassen dabei hunderte von anderen Türen verschlossen.
Und wie gerne möchte man durch all die anderen Türen gehen! Sie erscheinen mit einem Mal so verlockend... bestimmt lauern das größte Glück hinter jeder einzelner genau der Türen, für die man sich nicht entschieden hat! Wer weiss, wenn ich nicht angefangen hätte, diesen Blog zu schreiben, wäre ich vielleicht durch die Lotto-Spiel-Tür gegangen und würde jetzt im Zimmer hinter der Glückwunsch-Sie-sind-Millionär-Tür wohnen... Ach ja, das Unbekannte ist immer am verlockensten, nicht wahr?
Darum auch einer der ältesten Menschheitsträume, seit wir uns dem Verstreichen der Zeit wirklich bewusst sind: Eine Zeitmaschine bauen! Einfach so rückwärts durch die Zeit reisen und alles besser machen, was in unseren Leben schief gelaufen ist... nicht nur H. G. Wels hat die Frage nach dem "was wäre, wenn..." damals zu einem großartigen Roman inspiriert, auch in jüngster Zeit wurde der Traum durch den Kinohit "Butterfly Effect" neu entfacht.
Doch genauso zahlreich wie Filme, Bücher und sonstige Interpretationen zum Thema "Zurück in der Zeit", ist die Vorstellung der Zeit selbst. Einige halten die Zeit für ein weites Meer, in dem alles gleichzeitig existieren kann: würden Sie also ins gestern zurückreisen, könnten Sie sich selbst begegnen, was wiederum zu einem derartigen Schock führen könnte, dass Ihre beiden Selbst auf der Stelle einen Herzinfarkt erleiden. Andere hingegen sehen die Zeit als einen reißenden Fluss, in dem jeder Moment sofort nach seinem Geschehen verloren ist: es gibt keine Vergangenheit (das Phänomen der Vergangenheit sind lediglich weitergegebene Erinnerungen), keine Zukunft (dieses Phänomen wäre demnach nur Wunschdenken), nur die immer weiter führende Gegenwart - und demnach wären auch Zeitreisen vollkommen überflüssig. Und dann gibt es wieder Interpretationen, die die Zeit als einen kleinen Bindfaden sehen, den man sich nach Belieben um den Finger wickeln kann - so kann sich der Zeitreisende hin und her auf den Wegen der Zeit wandeln, einmal als stummer, ungesehener Beobachter, ein anderes mal kann er tatsächlich Einfluss nehmen und Personen (vielleicht sogar sein eigenes, vergangenes Ich) und somit die Zeit an sich beiflussen, was sich wiederum (in den meisten Fällen lehrreich negativ) auf die Gegenwart auswirkt.
Sie sehen also, Zeitreisen sind - nach jeder Auffassung von der Zeit selbst - negativ behaftet... und selbst wenn Sie nicht an göttliche Vorsehung oder das Schicksal glauben, daran, dass das Leben einem bestimmten Pfad folgt, versuchen Sie sich damit zu trösten, dass Sie in jeder "Was wäre, wenn"-Situation ihres Lebens aus einem inneren Impuls heraus nur genau so hätten reagieren können... Es gibt all diese unendlich vielen anderen Türen, aber wir haben in jedem Fall immer nur den Schlüssel für genau eine von ihnen.
Einen Vergleich finde ist besonders passend: Mit jeder noch so kleinen Tat, öffnen wir eine Tür in die Zukunft und lassen dabei hunderte von anderen Türen verschlossen.
Und wie gerne möchte man durch all die anderen Türen gehen! Sie erscheinen mit einem Mal so verlockend... bestimmt lauern das größte Glück hinter jeder einzelner genau der Türen, für die man sich nicht entschieden hat! Wer weiss, wenn ich nicht angefangen hätte, diesen Blog zu schreiben, wäre ich vielleicht durch die Lotto-Spiel-Tür gegangen und würde jetzt im Zimmer hinter der Glückwunsch-Sie-sind-Millionär-Tür wohnen... Ach ja, das Unbekannte ist immer am verlockensten, nicht wahr?
Darum auch einer der ältesten Menschheitsträume, seit wir uns dem Verstreichen der Zeit wirklich bewusst sind: Eine Zeitmaschine bauen! Einfach so rückwärts durch die Zeit reisen und alles besser machen, was in unseren Leben schief gelaufen ist... nicht nur H. G. Wels hat die Frage nach dem "was wäre, wenn..." damals zu einem großartigen Roman inspiriert, auch in jüngster Zeit wurde der Traum durch den Kinohit "Butterfly Effect" neu entfacht.
Doch genauso zahlreich wie Filme, Bücher und sonstige Interpretationen zum Thema "Zurück in der Zeit", ist die Vorstellung der Zeit selbst. Einige halten die Zeit für ein weites Meer, in dem alles gleichzeitig existieren kann: würden Sie also ins gestern zurückreisen, könnten Sie sich selbst begegnen, was wiederum zu einem derartigen Schock führen könnte, dass Ihre beiden Selbst auf der Stelle einen Herzinfarkt erleiden. Andere hingegen sehen die Zeit als einen reißenden Fluss, in dem jeder Moment sofort nach seinem Geschehen verloren ist: es gibt keine Vergangenheit (das Phänomen der Vergangenheit sind lediglich weitergegebene Erinnerungen), keine Zukunft (dieses Phänomen wäre demnach nur Wunschdenken), nur die immer weiter führende Gegenwart - und demnach wären auch Zeitreisen vollkommen überflüssig. Und dann gibt es wieder Interpretationen, die die Zeit als einen kleinen Bindfaden sehen, den man sich nach Belieben um den Finger wickeln kann - so kann sich der Zeitreisende hin und her auf den Wegen der Zeit wandeln, einmal als stummer, ungesehener Beobachter, ein anderes mal kann er tatsächlich Einfluss nehmen und Personen (vielleicht sogar sein eigenes, vergangenes Ich) und somit die Zeit an sich beiflussen, was sich wiederum (in den meisten Fällen lehrreich negativ) auf die Gegenwart auswirkt.
Sie sehen also, Zeitreisen sind - nach jeder Auffassung von der Zeit selbst - negativ behaftet... und selbst wenn Sie nicht an göttliche Vorsehung oder das Schicksal glauben, daran, dass das Leben einem bestimmten Pfad folgt, versuchen Sie sich damit zu trösten, dass Sie in jeder "Was wäre, wenn"-Situation ihres Lebens aus einem inneren Impuls heraus nur genau so hätten reagieren können... Es gibt all diese unendlich vielen anderen Türen, aber wir haben in jedem Fall immer nur den Schlüssel für genau eine von ihnen.
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hässlichste Hund der Welt
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